Des Schamanen Wahnsinn

Donnerstag, August 04, 2016

Mittagspausenfrust

Im Moment genieße ich meinen Urlaub. Doch schon grübel ich, was ich danach wieder in der Mittagspause verzehren soll. Natürlich könnte ich mir etwas mitnehmen, aber ich weiß genau, wenn ich im Büro esse, habe ich keine Ruhe. Darum fahre ich gerne die halbe Stunde raus. In der Zeit kann man nicht viel erreichen und schon gar nicht in Ruhe essen.

Und in den letzten Wochen ist es so gekommen, dass erst meine bevorzugte Dönerbude die Tore schloss, dann der Chinamann sein Geschäft aufgab und als letztes auch noch meine Pommesbude den Besitzer wechselte, so dass es dort nun Falafel und Putenwurst gibt.

Das innerhalb von wenigen Wochen gleich drei meiner Anlaufstellen ersatzlos gestrichen werden, ist schon ein harter Schlag. Ich befürchte schon, dass ich mich demnächst noch einseitiger von McDonalds ernähren muss. Die sind noch um die Ecke und da bin ich mir auch ganz sicher, dass sie nie schließen werden. Doch wie wusste James Bond schon zu sagen? Sag niemals nie...

Samstag, Juli 09, 2016

Highfield Festival 2016 | Offizieller Trailer





Nur noch wenige Wochen, dann steht mein Sommereskalationsurlaubstrainingscamp an. Das Highfield steht vor der Tür und der Trailer macht schon Lust. Kauft euch Karten! Ach nee, ist ja schon ausverkauft. ;-)

Dienstag, Juni 14, 2016

Chips Moman gestorben

Der Name Chips Moman wird wohl nur den wenigsten geläufig sein, denke ich. Vermutlich nur besonderen Musikfans. Er war Musikproduzent, die ja doch oft hinter den eigentlichen Künstlern unbekannt bleiben.

Mir selbst ist er nur bekannt, weil Elvis Presley 1969 in seinen Studios einige Stücke aufgenommen hat. Nach dem großem Comeback im Dezember 1968 ging Elvis auf Rat eines Freundes zu Moman. Die dort aufgenommenen Songs unterscheiden sich eklatant zu den Soundtracks seiner Filme, die in den 60ern in Reihen produziert wurden.

In den American Sound Studios enstanden dabei einige Lieder, die ich bis heute zu den stärksten von Elvis halte. Unter anderem "In the ghetto" und "Souspicious minds", zwei große Hits für Elvis. Aber auch eher unbekannte Songs wie "I got a feeling in my body" und ähnliches holten den King zurück in die Neuzeit und zeigten ihn stimmlich und musikalisch absolut auf der Höhe. Daran trug Chips Moman großen Anteil.

Neben Elvis produzierte Chips Moman, der seinen Spitznamen von seiner Spielfreude in Kasinos erhielt, auch bekannte Künstler wie Dionne Warwick, Brenda Lee oder Willie Nelson.

1985 produzierte er das Album "Class of '55", bei dem Roy Orbison, Johnny Cash, Carl Perkins und Jerry Lee Lewis Teile des Albums Elvis widmeten. Auf dem letzten Song des Albums sind auch John Fogerty, Sam Phillips, June Carter Cash und Ricky Nelson in der letzten Aufnahmesession seines Lebens zu hören.

Chips Moman starb am 13.06.2016 einen Tag nach seinem 79. Geburtstag.

Dienstag, Mai 24, 2016

Christinas Multiversum

Ich habe meine Linkliste um einen weiteren Blog ergänzt, da ich auch liebenswerterweise von ihr verlinkt wurde. Ich habe Christina in Wolfenbüttel in der Bundesakademie kennen gelernt. Seit dem mailen wir ab und zu, da wir beide begeisterte Schreiberlinge sind. :-)

Außerdem teilen wir die Leidenschaft des bloggens. Wobei Christina da wesentlich fleißiger ist. Sie erlebt aber auch mehr Abenteuer in der Bahn als ich. ;-)

Ansonsten ist ihr Blog eine prima Anlaufstelle für Sci-Fi-Fans im allgemeinen und Perry Rhodan-Fans im Besonderen. Ich empfehle euch allein einen häufigen Besuch bei ihr. Und lasst ordentlich Kommentare da. :-)

Sonntag, Mai 15, 2016

My two cents zum Eurovision Song Contest 2016

Ein Samstag Abend, an dem ich nicht unterwegs bin. Selten genug. Dann kann man auch mal den Grand Prix gucken. Es wird wohl noch lange dauern, bis keiner die Veranstaltung mehr so nennt.
Ich hatte mich schon vormittags mit einem Schnelldurchlauf aller Songs vorbereitet. Abends konnte ich mich nur noch an wenige erinnern.

Was bleibt denn dann in Erinnerung? Es gab weniger nationale Folklore wie in den vergangenen Jahren. Die Lieder waren vornehmlich gefällig und scheinbar auf Radiotauglichkeit hin geschrieben worden. Vieles erinnerte mich an die 80er, vor allem auch die Frisuren. Ist das wieder in? Kann mir eigentlich auch egal sein, ich habe eine Nichtfrisur, die morgens so aussieht, wie das Kissen sie gemeißelt hat.

Es gab viel osteuropäische Schmachthymen, die mir nie so zusagen. Irgendwie muss ich da immer an Dorfdiscos denken, keine Ahnung warum. So geht es mir auch bei der Gewinnerin aus der Ukraine. Ich fand das Gejammer teilweise unerträglich. Nicht, dass ich das australische Lied viel besser gefunden hätte. Generell hätte mich ein australischer Sieg beim ESC schon etwas verwundert. Der Russe auf Platz 3... ja gut, gefällig halt.

Das schwedische Lied kam mir wie einige andere auch etwas abgekupfert vor. Die englischen Kunstlederbubis waren doch sehr weichgespült, einfach zu nett.

Ich habe Georgien die Daumen gedrückt. Die einzige echte Band, die auch Musik machte. Wovon es mehr geben sollte. Es spricht ja nichts dagegen, dass die Songs für Solokünstler geschrieben werden. Aber etwas mehr Ausgewogenheit wäre doch schön.

Was war gut? Das neue Bewertungssystem machte es spannender, die Lieder kamen schnell hintereinander und es kam so keine Länge auf bei der Veranstaltung. In der Halle herrschte gute Stimmung, es war ein schönes europäisches Fest.

Die Moderation war spitze. Der Vorjahresgewinner und eine wahrscheinlich in Schweden bekannte Moderatorin nahmen die ganze Veranstaltung selbstironisch auf die Schippe. Sowas erwarte ich von der Ukraine nächstes Jahr nicht unbedingt, aber ich lasse mich gerne überraschen.

Ist noch was zum deutschen Beitrag zu sagen? Jetzt wird nach Gründen gesucht für etwas, das eigentlich egal ist. Tröstet Jamie-Lee, wenn nötig, ansonsten abhaken. Auch wenn mathematisch gesehen 11 Punkte scheinbar noch weniger sind als 0 im Vorjahr. Mal sehen, ob die Bildzeitung wieder fordert, dass wir nicht mehr teilnehmen. Oder ganz aus der EU austreten, weil die Kanzlerin schuld ist...

Und jetzt hör ich mir noch mal Georgien an. In dem Sinne frohe Pfingsten.

Mittwoch, April 27, 2016

Ska in den Mai 2016 - Hagenbusch, 19 Uhr

Ist es schon wieder so weit? Das überragendste Konzertevent des Jahres steht an. Das kann ich so frei behaupten, denn 2016 ist ja kein Summermeetingjahr. Aber wir wollen auch nicht vergessen, dass Ska in den Mai nun schon bald eine jahrzehntelage Tradition hat. Ich kann mich noch gut an Auftritte von legendären Band wie The incredible Derrick, Keek und der wohl besten Ska-Band die ich live je sehen durfte, Alphaboyschool, vor hunderten schwitzenden, skankenden und tobenden Jugendlichen erleben.

Das es wieder so wird, dass liegt nur an uns. Die Speisekarte dazu ist reichlich gedeckt. Vier Hauptgerichte stehen auf dem musikalischen Speiseplan. Unter anderem mit Vertikal Das sind Männer mit Gefühlen. Ja, sowas gibt es nur beim Ska!

Wer sich davon überzeugen will, der kann das hier tun: Vertikal - ONS

Die Awesome Scampis bieten tanzbarsten Ska auf Deutsch. Reinhören könnt ihr hier: Awesome Scampis - Tauben vergiften

Zu den bekannten Namen beim Ska in den Mai zählen auf jeden Fall schon die Betrayers of Babylon
Die sympathische Band ist nach 2013 und 2015 zum dritten mal dabei. Und das zu recht. Hits zum mitsingen, tanzen und gute Laune kriegen. Hier werde ich weit vorne zu finden sein. Wenn ihr sehen wollt, was die Band so an einem Sommertag anstellt, der schaut sich das Video mal an. Sehr ahnsenlich!

Den Abschluss bildet unsere Summermeeting-House-Band und so schließt sich der Kreis. Die Lexus Allstars werden die Halle zum beben bringen. Da bin ich sicher! Warum? Weil das immer so ist!
Lexus Allstars
Hier eine Aufnahme von unserem Summermeeting Open Air 2013 die beweist, dass sie ihren Job verstehen Lexus Allstars - Wise up

Ich trage mich heute in die Gästeliste ein. Wehe, ich sehe eure Namen noch nicht darauf! ;-)
Aber ihr habt ja auch noch die Chance abends vorbei zu kommen. AK 5Euro, VK 3 Euro. Ich spare zwei Euro. Und lege sie in Bier an. Denkt drüber nach. ;-)

Montag, April 11, 2016

Buchmesse, Bloggen, Bearbeiten

Ich hatte doch so einen schönen Blogrythmus gefunden. Aber irgendwie ist der Schwung in den letzten Wochen zum erliegen gekommen. Nun ja, jeder Blogger kennt diese Dürrephasen und jeder gelobt danach wieder Besserung. So auch ich. Heute nehme ich mir mal die Zeit und muss erstmal überlegen, was in den letzten vier Wochen alles so passiert ist. Sicher war es viel, aber irgendwie fällt mir kaum etwas ein. Von daher wird dieser Post ein Sammelsurium an Dingen, die mir unchronologisch wieder in den Kopf kommen.

Ganz oben steht natürlich die Leipziger Buchmesse. Ich verknüpfe den Besuch dort immer mit einem Besuch bei Verwandten, so dass das Wochenende ein rundum gelungenes war. Auf der Messe traf man bekannte Gesichter und wie immer tummelte ich mich vor allem am Stand der Romantruhe. Dort erhielt ich auch mein Belegexemplar der sehr schönen Geisterspiegel-Anthologie Dark Places.

Ebenso wurde mir dort Vampir Gothic Band 24 "Aus Blut geboren" in die Hand gedrückt. Es ist mein erster Beitrag für die Serie und auch meine erste Veröffentlichung als Hardcover, von daher wird es immer einen besonderen Platz in meinen Erinnerungen als Autor haben.

Ich traf auch einige bekannte Gesichter. Unter anderem Klaus Frick, der aber natürlich voll beschäftigt war. Deutlich mehr Zeit hatte Oliver Fröhlich für mich. Wir plauderten über das Autorenleben und erinnerten uns daran, wie Oli in Köln zur Lichtgestalt wurde.
Am Perry Rhodan Stand kam dann auch noch ein Bekannter vorbei, den ich in Wolfenbüttel kennengelernt hatte im November. 

Zusammen mit Wolfgang und Anke Brandt vom Geisterspiegel ging es abends dann wieder nach Podelwitz ins Landgasthaus, wo sogar Napoleon schon gespeist haben soll. Wenn die Qualität vor 200 Jahren schon so gut war, kann ich auch verstehen warum der kleine Kaiser dort eingekehrt ist.

In Leipzig selbst besichtigte ich noch das Völkerschlachtendenkmal, was ja auch zu Napoleon passt. Es war schon sehr beeindruckend, wobei ich nicht mal ganz oben war. Im Inneren, über den Abgrund zu schauen, ließ mich schwindeln. Das ist etwas, das mich in der Jugend nie belastet hat. Hauptsache Achterbahn fahren geht auch weiterhin.

Ich erinnere mich an den Besuch eines Konzerts im Hagenbusch, bei dem eine junge Sängerin eine beeindruckende Stimme hatte. Dazu kommen ein oder zwei sehr nette Abende im Pub und der Besuch eines Osterfeuers, dass nicht richtig brennen wollte und daher mit dem Laubbläser angeheizt wurde.

Ein paar Tage später statteten wir unserem großen Chinesen einen Besuch ab.

Einige Bücher sind neu in meine Sammlung eingezogen, darunter auch das neueste Masters of the Universe-Comic und das großartige Kompendium, dass man über die Helden von Eternia jetzt beziehen kann. Ebenso die Biographie von Morten Harket, auf die ich mich sehr freue.

Den gestrigen Tag nutzte ich dafür, um den Oleander vom Keller in den Garten zu tragen, ein wenig aufzuräumen und große Stapel von Sitzungsvorlagen abzuheften und wenn möglich, zu entsorgen. Es war ein Berg Altpapier, der sich ansammelte. Trotzdem sah es hinterher nicht viel ordentlicher aus als vorher. Es dauerte auch viel länger als geplant, so dass ich mit meinem Buch nicht mehr in die Sonne kam. Stattdessen schaute ich mir mal wieder den Tatort an, der mich aber nicht begeistern konnte.

Als Autor war ich auch wieder ein wenig fleißig. Vampir Gothic Band 25 erhielt ein paar zusätzliche Szenen, ich erstellte mein erstes Expo für das Noch-Geheimprojekt, über das ich gerne bald mehr schreiben möchte und habe nach ein paar ruhigen Tagen damit begonnen, den nächsten Ad Astra zu schreiben. Dazu wurde mir schon das nächste Expo für Rex Corda angekündigt, worauf ich mich freue. Außerdem möchte ich mir für den Abschluss des Vampir Gothic-Zyklus ein paar Ideen machen. Ob das alles so zügig gelingt, wie geplant ... bei dem schönen Wetter bin ich da nicht so sicher, denn auch der Gedanke an einen Eisbecher lockt mich sehr.

Nun seid ihr wieder auf dem aktuellen Stand und ich gelobe, bald wieder etwas von mir hören bzw. lesen zu lassen.