Morten Harket - Heaven's not for saints
Was für ein Song! Und ich kannte ihn noch gar nicht! Für meinen Schatz, weil sie sich heute abend ohne Sport sicher langweilt. :-)
Eigentlich wollte ich ja über die neue Sportsbar in Marl schreiben, die wir am WE in großer lustiger Runde getestet haben, aber das gestrige Spiel der Bayern gegen Bordeaux an Sandras Geburtstag (Happy Birthday! :-)) muss hier verarbeitet werden. Und heute mal andersrum als sonst. Sonst schreib ich pro Rensing, heute mal contra Butt und seinen Rensing-Bonus den er hat. Michael Rensing stand unter der strengsten Torhüter-Beobachtung seit Kahn und Lehmann 2006. Alles wurde bis ins kleinste analysiert, als Fehler erkannt und pressetechnisch bestraft. Bei Jörg Butt? Bisher kaum Kritik, jetzt allerdings regt sich Widerstand. Zu Recht. Letzten Samstag gegen Freiburg flog er mal elegant unter einer Ecke hindurch und hatte Glück das niemand das Tor machte. Gestern lässt er zwei Bälle schwach in den Strafraum abklatschen und hat Glück. Dann verschuldet er völlig unnötig einen Elfmeter im Strafraum und hat wieder mal Glück, dass dieser (und auch der zweite!) lässig, unmotiviert und schwach geschossen werden. Die hätte ich auch noch gehalten!
Am Montag Abend verschlug es mich nach Recklinghausen und da ich nicht allein fahren wollte, nutzte ich die Gelegenheit um den Jedl auf seine Spontanität zu überprüfen. Und siehe da: es klappte. Nach Erledigung der dienstlichen Angelegenheit (Buchung eines Tisches zum Weihnachtsessen beim Italiener, welcher mich ununterbrochen duzte und wild gestikulierte…Klischee Nr. 1) verschlug es uns zum Mexikaner am Marktplatz. Wir saßen alleine in dem großen Laden, besprachen das Ergebnis der Bundestagswahl, palaverten über die Bayern und dies und das. Dies alles in der großen Sitzecke, ein Salitos respektive Desperados genießend. Plötzlich ein Stimmenwirrwarr, welches an die Trompeten von Jericho erinnerte. Wenn Jericho in Südamerika gewesen wäre. Eine wilde Horde Latinas nebst einigen stilleren Männern stürmte den Laden und drapierte sich um uns herum. Natürlich boten wir an unsere benötigten Plätze zu räumen, was den Damen ein willkommener Gesprächsauftakt war.
Tadaaa! Es gibt mich noch und es plagen mich Sorgen. Ich weiß nicht wen und was ich wählen soll!!! Hier soll jeder noch mal die Chance haben mir eine Partei zu empfehlen, aber beeilt eucht, sind ja nur noch zwei Tage.
Sonntag ist es wieder so weit, ihr dürft vier Kreuzchen machen. Nein, nicht beim Lotto, das sind doch sechs! Aber so ähnlich wie Lotto ist es doch ein bisschen...man macht seine Kreuzchen und weiß erst hinterher, ob man gewonnen hat. Geheime Wahlen werden einem ja garantiert, aber man darf ruhig sagen, wen man wählt. Und ich tue das hiermit kund, zumindest für eine Stimme: Meine Stimme für den Stadtrat geht an Wir für Marl. Und das nachdem ich fleißig Programme gelesen habe. Dieses war relativ kurz, aber in wenigen Standpunkten wurde das gesagt, was ich mir für Marl wünsche:
Hallo, liebe arbeitende Bevölkerung. Hier das letzte Lebenszeichen bevor es zu drei Tagen Party geht. Das Area 4 2009 wird alles bisher da gewesene in den Schatten stellen! Vergesst Rock am Ring, vergesst die Fußballweltmeisterschaft 2006, vergesst den Bau der Pyramiden! Na ja, wir verpassen die Ü25-Party mit DJ Günni im Guido-Heiland-Bad, aber ein bisschen Schwund ist immer. Im Moment laufen die allerletzten Vorbereitungen, danach fahr ich rüber. Zeltdorf ist errichtet, Bier ist gekauft und auf geht es ins Flüchtlingslager des Rock’n’Roll der uns Zuflucht bieten wird. J